Handy als Geschenk?
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Zum Fest Mobilfunkträume erfüllen!?

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Alle Jahre wieder legen die Mobilfunk-Anbieter zum Fest Angebote auf, die zu Tausenden als Geschenk unter deutschen Weihnachtsbäumen landen. Aber Achtung: Viele dieser Offerten werden dem Beschenkten nur kurz Freude bereiten! Oft handelt es sich bei den angeblichen "Xmas-Specials" lediglich um ganz normale Neukundenrabatte. Manchmal auch um Aktionen, denen die Anbieter das ganze Jahr über verschiedene Namen geben.

Vor allem die sagenhaften "Ein-Euro-Smartphones" erweisen sich gern als Kostenfalle. Denn der Käufer muss dafür einen Vertrag abschließen und verpflichtet sich, eine monatliche Leihgebühr für das Gerät zu zahlen. Oft steht in Verbindung mit dem Schnäppchen auch der Kauf eines Prepaid-Bundles an. Daraus resultierende Rechte und Pflichten gehen in der Regel nicht an den Beschenkten über.

Ein Vertrag läuft auf den Schenkenden. Das heißt, dass dieser dafür einstehen muss. Also auch finanziell. Der Beschenkte hat gegenüber dem Provider keine Rechte, schließlich zahlt ein anderer. Nicht einmal Sonderleistungen kann der Nutzer dazu- oder abbestellen. Nur in Ausnahmefällen kann ein Vertrags-Bundle sinnvoll sein: Der Schenkende will z.B. den Neuvertrag selbst nutzen, braucht das zugehörige Mobiltelefon aber nicht. Doch selbst hier gilt es, das Kleingedruckte zu lesen.

Bei verschenkten Prepaid-Paketen stellen sich oft SIM-Lock-Probleme. Erst nach Jahren darf der Nutzer beim Provider einen Freischalt-Code beantragen – vorher kann dieser teuer sein. Somit ist der Beschenkte darauf angewiesen, die dem Paket beiliegende SIM zu nutzen. Eine Trennung von SIM und Phone funktioniert meist nicht, wie auch bei Verträgen. Da wird so mancher glauben, ein höhnisches "Ho Ho Ho" zu vernehmen.

Und die Lösung? Erschreckend einfach: Wer zu Weihnachten ein Mobiltelefon verschenken will, sollte genau wissen, welches Modell sich der geliebte Mensch wünscht. Den Rest macht er dann schon selbst. Sack zu. 

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