VW Passat Alltrack

Die perfekte Verbindung von Straße und Offroad in schnittig: Der "VW Passat Alltrack" sieht aus wie ein Kombi, ist aber eigentlich ein SUV.

 

VW Passat Alltrack

VW Passat Alltrack
Leistung: 150 bis 240 PS
Drehmoment: 340 bis 500 Nm
0-100 km/h 6,4 bis 9,2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 205 bis 234 km/h
Verbrauch: 4,3 bis 8,5 Liter
129 bis 158 g CO2 pro 100 km (Euro-6)
Ab € 39.550,00 (TDI 150 PS)

Das Überall-Auto

Das 100%-Auto wurde noch nicht gebaut, aber Volkswagen ist schon ganz nahe dran: Mit dem Passat Alltrack haben die Wolfsburger dem eleganten Kombi die geballte Offroad-Kompetenz des Hauses verpasst. Herausgekommen ist die willkommene Alternative zu SUV und Van.

Der VW Passat ist viel schnittiger als ein SUV und als Alltrack auch optisch robust. Dabei ist der Crossover kein Blender: Das um zweieinhalb Zentimeter höher gelegte Fahrwerk ermöglicht eine ordentliche Bodenfreiheit von über 17 Zentimetern. Unterfahrschutz, Radlaufverbreiterungen und robuste Seitenschweller schützen die Karosserie auch beim härteren Einsatz abseits des Asphalts. Alle Motorisierungen des Alltrack (ein Benziner mit 220 PS, drei Diesel mit 150, 190 und 240 PS) verfügen über den vollautomatischen Allradantrieb 4MOTION. Für noch bessere Traktion und gleichzeitig sportlicheres Handling in schnellen Kurven sorgen die elektronischen Sperrdifferenziale des XDS+ Systems. Und bis auf den Einstiegsdiesel mit 150 PS sind alle Modelle mit dem automatisch schaltenden Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet.

Mit dem speziellen Offroad-Modus des Passat Alltrack werden alle Assistenzsysteme sowie Motor- und Getriebesteuerung auf den Geländeeinsatz abgestimmt, um auch auf schlüpfrigem Geläuf jederzeit für optimierten Vortrieb zu sorgen. Und damit auch Passfahrten mit dem Sportboot auf dem Trailer leicht zu meistern sind, zieht der Alltrack bis zu 2,2 Tonnen am elektrisch ausklappbaren Haken.

Als komfortabler und schneller Reisewagen bietet der Passat Alltrack zudem Head-Up-Display, die Einbindung von Smartphones (Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink) und Tablets sowie eine City-Notbremsfunktion mit Fußgänger-Erkennung.

VW Sharan 4Motion

Urlaub mit dem Pferd und dann noch Platz für ein paar Extra-Koffer? Mit dem VW Sharan 4Motion und 184 PS wildert ein Familienauto im SUV-Revier.

 

VW Sharan 4Motion

VW Sharan 4Motion
Leistung: 184 PS
Drehmoment: 380 Nm
0-100 km/h in 8,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 211 km/h
Verbrauch: 5,7 bis 5,8 Liter
149 bis 152 g CO2 pro km
Ab € 44.550,00 (Allstar:
€ 48.300,00)

Alles drin, alles dran

Platz oder Power? SUV oder Familienvan? Wer beides braucht, kauft zwei Autos – oder macht Kompromisse. Der Sharan macht damit jetzt Schluss, denn Volkswagen hat den Familienvan für den Anhängerbetrieb ordentlich aufgerüstet: Starker Dieselmotor mit 184 PS (bekannt vom Golf GTD), vollvariabler Allradantrieb, Doppelkupplungsgetriebe und GoPro-Anbindung machen den Sharan zur Ganzjahres-Urlaubs-Wassersport-Einkaufs-Familienkutsche mit Entertainment-Faktor.

Der 2-Liter große Selbstzünder bietet dabei genügend Reserven für souveräne Fahrleistungen auf der Langstrecke und Autobahn (die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 211 km/h), während das automatisierte DSG sportliches Ansprechverhalten und Komfort auch im Stop-and-Go-Verkehr überzeugend verbindet. Als Familienauto punktet der VW Sharan mit seinen Schiebetüren, die in engen Parklücken für ein entspanntes Lächeln sorgen. In der Allstar-Version sind die Schiebetüren zudem elektrisch, sodass sie auch per Fernbedienung im Zündschlüssel bedient werden können.

Ein echtes Highlight für Pferdefreunde ist die Anbindung einer GoPro-Actionkamera in das zentrale Infotainment-Display – für den besorgten Reiter eine willkommene Möglichkeit, den Vierbeiner im Hänger immer im Blick zu haben. Durch die GoPro-typisch vielfältigen Befestigungsmöglichkeiten kann die Kamera natürlich auch im Innenraum montiert werden, beispielsweise um die Kids in der zweiten oder dritten Sitzreihe digital im Blick zu behalten. Die Verbindung zwischen Kamera und Display im Armaturenbrett wird bequem über eine App auf dem Android Smartphone per WiFi hergestellt.

Highlights:

• Powerdiesel mit 184 PS und 380 Newtonmeter Drehmoment
• Elektronisch geregelter, variabler Allradantrieb
• 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
• GoPro-Anbindung
• 2,4 Tonnen Anhängelast (gebremst)
• Optional als 7-Sitzer
• Radargestützter Abstandstempomat ACC und City-Notbremsfunktion
• 3-Zonen Klimaanlage Climatronic
• Elektrische Schiebetüren
• 5 Jahre Garantie

Mini

Das Werks-Tuning John Cooper Works gibt es jetzt auch für "normale" MINI!

 

Mini

Mini John Cooper Works Tuning
Leistung: 75 bis 231 PS
Drehmoment: 150 bis 320 Nm
0-100 km/h in 6,3 bis 13,4 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 172 bis 246 km/h
Verbrauch: 3,4 bis 6,3 Liter
89 bis 133 g CO2 pro km
Ab 15.900,00 bis € 33.500,00

Speed für alle!

Wer sich nicht für einen John Cooper Works entscheiden oder auf ihn warten wollte, kann jetzt auch seinen "normalen" MINI mit dem umfangreichen Works-Tuning pimpen. Neben Carbon-Lufteinlassblende oder Seitenstreifen für den optischen Bling-Faktor gibt es auch das JCW-Aerodynamikpaket oder eine GoPro-Halterung. Das Tuning-Kit für den MINI Cooper S pusht die Leistung von 192 PS auf 211 PS. Akustisch wird die spürbar gesteigerte Performance durch einen Klappenauspuff unterstrichen, optisch durch neue 17- und 18-Zoll-JCW-Felgen aufgewertet und bei Bedarf mit angelochten und genuteten Sportbremsen verzögert. Selbst die Topversion lässt sich verbessern, daher gibt es auch für MINI John Cooper Works (231 PS) ein Klappenschalldämpfersystem als Nachrüstoption. Und erstmals (endlich!) ist für den kleinen Überflieger auch ein Gewindefahrwerk erhältlich.

Audi RS 3 Limousine

Wenn es ein bisschen mehr sein darf, lässt sich Audi nicht lumpen und liefert!

 

Audi RS 3 Limousine

Audi RS 3 Limousine
Leistung: 400 PS
Drehmoment: 480 Nm
0-100 km/h in 4,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Verbrauch: 8,6 Liter
192 g CO2 pro km
Noch kein Preis verfügbar!

400 PS-Marke geknackt!

200 PS sind in einem Kompaktwagen ein bisschen viel, 300 PS viel zu viel? Für die Sportabteilung von Audi ist das zu wenig: 400 PS müssen es schon sein. Um die Power des saftig klingenden 5- Zylinders der neuen RS 3 Limousine sachgerecht auf die Straße zu bringen (Tempo 280 ist machbar), wurde der sonst so brave A3 umfassend überarbeitet. Die Spur der Vorderachse wächst um 20 Millimeter und schafft unter den breiteren Radhäusern Platz für 255er-Breitreifen auf 19-Zoll-Felgen. Das Sportfahrwerk (auf Wunsch mit adaptiven Dämpfern) legt die Karosse um 25 Millimeter tiefer. Ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verteilt 480 Newtonmeter Drehmoment souverän an den Allradantrieb. Ergebnis: 4,1 Sekunden von 0-100 km/h! Erstmals in diesem Segment bietet Audi auch Kohlefaserbremsen an – angesichts der Leistungsdaten keine schlechte Option.

Smart Cabrio

Der neue Smart ist das perfekte Auto für die Stadt und das Smart Cabrio das perfekte Stadtauto für den Sommer

 

Smart Cabrio
Leistung: 71 bis 90 PS
Drehmoment: 91 bis 135 Nm
0-100 km/h in 11,7 bis 15,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 151 bis 155 km/h
Verbrauch: 4,2 bis 4,3 Liter
97 bis 99 g CO2 pro km
Ab € 14.305,00 bis
€ 15.200,00

Sehr klein, sehr offen

Das kleinste Cabrio der Welt kommt von Mercedes Benz: Die Kleinwagenabteilung der schwäbischen Luxus-Schmiede hat damit neben dem kleinen ForTwo und dem viertürigen ForFour nun auch endlich wieder ein Sonnenauto für die Stadt im Angebot.

Konnte der erste Smart allein durch seine Kürze überzeugen, fährt sich der neueste Smart auch endlich wie ein richtiges Auto. Er hat ein richtiges Getriebe bekommen, man kann zwischen manuellem Handschalter oder einer Doppelkupplungsautomatik wählen. Durch die breitere Spur bietet er außerdem einen ordentlichen Federungskomfort und eine sportlichere Gangart wird nicht bei jeder Gelegenheit vom ESP eingebremst. Glücklicherweise ist sein Wendekreis mit knapp sieben Metern so klein geblieben, dass man auf einer normalen Straße in einem Zug drehen kann. Die leichtgängige und sehr direkte Lenkung macht Parkmanöver zu einem Vergnügen.

Das Cabrio bietet ein elektrisches Rollverdeck, das auch mit der Funkfernbedienung zu öffnen ist, während man die Seitenholme für längere Offenfahrten in der Heckklappe verstauen kann. Das Dach des Smart Cabrio lässt sich übrigens bei beliebiger Geschwindigkeit und in nur 12 Sekunden öffnen und wieder schließen. Das kann sonst überhaupt kein Cabrio.

Renault Captur

Spritsäufer? Unhandlich? Zu groß zum Parken? Der Renault Captur räumt mit den Vorurteilen gegen SUVs auf!

Renault Captur
Leistung: 90 bis 120 PS
Drehmoment: 140 bis 220 Nm
0-100 km/h in 10,6 bis 13,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 170 bis 192 km/h
Verbrauch: 3,7 bis 5,5 Liter
95 bis 125 g CO2 pro km
Ab € 15.490,00 bis 24.890,00

Lieber Stadt als Land und Fluss

Es gibt immer mehr SUVs, sagt das Kraftfahrtbundesamt. Umweltschützer beklagen das ebenso wie Städteplaner. Allerdings sind es immer mehr kleine SUVs, die sich in der Stadt wohlfühlen – wie den Renault Captur. Er ist mit 4,12 Metern Außenlänge gerade mal sechs Zentimeter länger als der Kleinwagen Clio und lässt sich damit kinderleicht parken. Seine höhere Sitzposition ist dabei nicht nur bequemer, sie bietet auch mehr Überblick im Stadtgewusel. Und da kaum ein SUV jemals die Straße verlässt, verzichtet Renault beim Captur auf den Allradantrieb. Das spart schon mal ordentlich Sprit.

Geht es doch mal ins "Gelände", reicht die auf 17 Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit des Captur für einen normalen Feldweg völlig aus. Entsprechend robust ist die Optik, wozu auch die abziehbaren und waschbaren Sitzbezüge passen. Als weitere praktische Details erweisen sich die um 16 Zentimeter verschiebbare Rückbank und das wie eine Schublade zu öffnende Handschuhfach. Außerdem gibt es Online-Infotainment, ein Doppelkupplungsgetriebe, Kurvenlicht und einen Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzung. Schließlich hat niemand gesagt, dass Stadtautos langweilig sein müssen …

Skoda Octavia Combi

Ein großer Familienkombi mit nur drei Zylindern? Der Skoda Octavia Combi hört sich an wie eine Mogelpackung

 

Skoda Octavia Combi
Leistung: 86 bis 230 PS
Drehmoment: 160 bis 580 Nm
0-100 km/h in 6,8 bis 12,2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 178 bis 247 km/h
Verbrauch: 4,4 bis 6,4 Liter
102 bis 149g CO2 pro km
Ab € 17.850,00 bis 35.950,00

Großes Auto, kleiner Motor …

Er bietet fast so viel Platz wie ein Passat und kostet weniger Geld als ein Golf: der Skoda Octavia Combi. Jetzt gibt es ihn sogar mit einem Dreizylinder-Motor. Passt das zusammen?

Bei den Autoherstellern nennt man so eine Schrumpfkur "Downsizing", was allerdings nicht nur für den verringerten Hubraum gilt, sondern erfreulicherweise auch für den reduzierten Spritverbrauch. Bei Skoda macht man daher keine halben Sachen und kappt gleich einen ganzen Zylinder. Übrig bleiben dann nur noch 1,0 Liter Hubraum und drei "Töpfe". Dennoch leistet der 1.0 TSI Benzinmotor dank Turboaufladung immerhin satte 115 PS und liefert ein bäriges Drehmoment. Der Motorlauf ist zwar etwas knurriger, aber nicht unangenehm und nervt selbst auf langen Strecken nicht. Ohnehin erinnert der Octavia mit seiner Kraft aus dem Drehzahlkeller an einen Diesel, sodass man auch schaltfaul und im hohen Gang fahren kann. Dabei scheint der von Skoda angegebene Durchschnittsverbrauch von deutlich unter 5 Litern in der Praxis ohne weiteres erreichbar. Dass die Höchstgeschwindigkeit dennoch bei glatten 200 km/h liegt, für das kleine Motörchen durchaus respektabel.

Im Innenraum kann von Schrumpfkur hingegen keine Rede sein: Das Platzangebot für die Insassen ist in seiner Klasse unübertroffen und der Kofferraum fasst 610 Liter, bei umgelegter Rückbank sogar bis zu 1.740 Liter. Zudem bietet der Octavia durch den langen Radstand von fast 2,7 Metern viel Komfort und empfiehlt sich auch für die lange Strecke. Selbst mit dem kleinsten Motor ist die 4,7 Meter lange Familienkutsche also bestens als Reisekombi geeignet.

Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio

Der neue Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio ist für die deutschen Konkurrenten eine sportliche Herausforderung

 

 

Alfa Romeo Guila Quadrifoglio
Leistung: 510 PS
Drehmoment: 600 Nm
0-100 km/h in 3,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit:
307 km/h
Verbrauch: 8,5 Liter
198 g CO2 pro km
Ab € 71.800,00

Alfa schlägt BMW

Alfa Romeo ist zurück! Die Marke mit dem Drachen im Wappen fordert die etablierte deutsche Konkurrenz heraus. Denn die italienische Grandezza, das lustvolle Design und die sportlichen Gene der neuen Alfa Romeo Giulia bereiten BMW, Mercedes und Audi Kopfzerbrechen. Zu Recht! So bläst die Topversion Giulia Quadrifoglio auch zum Sturm auf die Sportableger vom Schlage eines M3, C63 AMG oder RS4.

Das Herz der neuen Giulia ist ein 2,9 Liter V6-Motor, der auf dem V8-Turbo des Ferrari California basiert. Dank Doppelturbo und einer Leistung von 510 PS verbläst diese Maschine locker einen BMW M3, der "nur" 431 PS hat.

Doch auf der Rennstrecke zählt nicht nur die reine Leistung, sondern auch die Art und Weise, wie diese auf den Asphalt gebracht wird. Via Sechsgang-Schaltgetriebe, Hinterradantrieb und einem elektronisch geregelten Sperrdifferenzial werden die 285er-Gummis auf 19-Zoll-Felgen mit bis zu 600 Newtonmeter Drehmoment so traktiert, dass es nicht nur für Driftfreunde die reine Freude ist. Auch die Gewichtsreduzierung ist Motorsport pur – die Motorhaube und das Dach sind aus Karbon gefertigt. Das sind beste Grundlagen für die überragenden Fahrleistungen der Giulia. In nur 3,9 Sekunden bläst sie aus dem Stand auf Tempo 100, ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 307 km/h – ein Wert, den die deutsche Konkurrenz auch nicht gegen Aufpreis bietet.

Wer es nicht ganz so derbe und dennoch italienisch mag: Die Giulia gibt es auch mit profanen Dieselmotoren (136 bis 180 PS) und dann optional mit Achtgang-Automatik.

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Seat Leon ST Cupra 290

Der Seat Léon ST Cupra 290 ist ein Wolf im Schafspelz … und eine Familienkutsche. Irgendwie …

 

Seat Leon ST Cupra 290
Leistung: 290 PS
Drehmoment: 350 Nm
0-100 km/h in 5,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit:
250 km/h
Verbrauch: 6,5 Liter
149 g CO2 pro km
Ab € 34.920,00
Performance-Paket
ab € 3.060,00

Der König der Nordschleife

In der Grünen Hölle der Nürburgring-Nordschleife gilt eine Rundenzeit von unter acht Minuten als Ritterschlag. 500 PS-Boliden, also Sportwagen reinsten Wassers, duellieren sich hier auf diesem Niveau. Auch dabei: ein Familienkombi der Marke Seat. Mit Frontantrieb!

Ja, die spanische VW-Tochter hat den Seat Léon ST, wie auch die drei- und fünftürigen Varianten des Léon, gehörig aufgebohrt. 290 PS, ein Top-Speed von abgeregelten 250 km/h und eine Spurtzeit von 5,6 Sekunden (0-100 km/h) sind die wichtigsten Eckdaten dieser "Familienkutsche". Doch die schiere Leistung des Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotors würde sich in den über 70 Kurven der Nordschleife in Rauch auflösen, könnte man sie nicht durch das Sperrdifferenzial auf das Rad mit der besseren Traktion umleiten und damit in Vortrieb verwandeln. Durch diesen technischen Kniff aus der Motorsportabteilung kann Seat auf einen aufwendigen und schweren Allradantrieb verzichten.

Für noch bessere Performance bietet Seat ein Sport-Paket für den Cupra an. Bissigere Brembo-Vierkolben-Bremsen sorgen damit auch unter Rennbedingungen für beständige Bremsleistung und die Sportbereifung (Michelin Pilot Sport Cup 2) sorgt für den nötigen Grip. Damit war auch Rennfahrer Jordi Gené unterwegs, als er den Seat Léon ST Cupra 290 in der Rekordzeit von 7:58 Minuten um den Ring prügelte.

Citroën E-Mehari

Das Spaßmobil mit E-Motor – der geniale Citroën E-Mehari

 

Citroën E-Mehari
Leistung: 50 kW
Drehmoment: 140 Nm
0-50 km/h in 6,4 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit:
110 km/h
Reichweite: 100-200 km
Ladezeit: 8-13 Stunden
Ab € 27.000,00
Batteriemiete: € 87,00/Monat

E-Buggy á la francaise

Der Citroën Méhari war einst die französische Version eines Strand-Buggys: eine ausgeräumte Ente, ohne Türen oder nennenswerte Leistung, aber mit einem festem Platz vor der Polizeiwache von Saint Tropez. Mit dieser skurrilen Vergangenheit und dem frischem Elan eines C4 Cactus haben die Franzosen nun einen würdigen, liebenswerten und elektrischen Nachfolger gebaut – den E-Mehari.

Bei einer Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h des immerhin 1,4 Tonnen schweren Strandautos erübrigt sich eine Sprintzeit von 0 auf Tempo 100. Citroen gibt lieber die Beschleunigung von 0 auf 50 km/h mit 6,4 Sekunden an. Das Elektroauto ist eben schlicht das Gegenteil von "höher-schneller-weiter". Dafür punktet der E-Mehari mit seinem knuffigen Design, dem vollvariablen Stoffdach und den wasserdichten Sitzbezügen. Zudem ist seine Kunststoffkarosserie großzügig beim Verzeihen von Remplern – wobei die Fahrgäste bei Regenschauern wegen der Steckscheiben ebenfalls Nehmerqualitäten mitbringen sollten.

Auch innen gilt: Weniger ist mehr! Klimaanlage und Freisprecheinrichtung müssen an Komfort reichen, ein Radio oder gar ein Navigationsgerät gibt es ebenso wenig wie Airbags. Dafür ist der E-Mehari in drei Außen- und je zwei Dach- und Sitzfarben zu haben. Außerdem kann man die Rücksitzbank umklappen und das Spaßgefährt nicht nur außen mit einem Gartenschlauch saubermachen.